Praxis für klassische Homöopathie Renate Weininger-Fischer
Oberviechtacher Str. 39
81549 München
Tel.: 089 - 68 07 37 73
Heilpraktikerin  -  Homöopathin  -  Pädagogin               

 
Zur Person
Die Homöopathie
Geschichte
Ähnlichkeitsprinzip
Potenzen
Lebenskraft
ganzheitliches
Heilungsprinzip
Die Praxis
Behandlungsschwerpunkte
Therapieangebote
Akut- u. Notfälle
Kurse
(Termine u. Kursinhalte)

Similia similibus currantur =

Ähnliches werde durch

Ähnliches geheilt

Samuel Hahnemann
Homöopath und Naturarzt

Ähnlichkeitsprinzip

1790 übersetzte Samuel Hahnemann die „Abhandlung über die Materia Medica“ (Sammlung von Arzneimittelbildern) von William Cullen aus dem Englischen. Cullen behauptete in seinem Werk, dass Chinarinde (Pflanze) aufgrund ihrer Bitterstoffe wirksam gegen Malaria eingesetzt werden kann. Hahnemann zweifelte jedoch diese These an, denn viele Pflanzen enthalten Bitterstoffe und müssten demnach gegen Malaria wirksam sein. Er folgerte daraus, dass nicht die Bitterstoffe entscheidend waren, sondern die Pflanze – in ihrer eigenen Art – selbst. So führte Hahnemann 1790 den historischen Chinarindenversuch durch. Ohne selbst an Malaria erkrankt zu  sein, nahm er über mehrere Tage Chinarinde ein. In den folgenden Tagen erlebte Hahnemann sämtliche Symptome der Malaria an sich, ohne den Erreger in seinem Körper zu haben. Nach Absetzen der Chinarinde verschwanden die Symptome wieder. Dieser Selbstversuch gilt als die Geburtsstunde der Homöopathie.

Hahnemann folgerte aus dem Versuch: Die Chinarinde heile nur deshalb die Malaria, weil sie beim Gesunden ähnliche Symptome erzeugt. Das, was für den Gesunden Gift ist, ist für den Kranken das Heilmittel. „Gib dem Patienten zu seiner bestehenden Krankheit eine möglichst ähnliche Arzneikrankheit hinzu, so wird diese die ursprüngliche Krankheit vertreiben.“ Dies bedeutet nicht anderes als similia similibus curantur – Ähnliches werde mit Ähnlichem geheilt.

Auf der Suche nach den eigentlichen Wirkungen der Arzneien machte Hahnemann in den nächsten Jahren weitere Arzneimittelprüfungen an sich, seiner Familie und seinen Mitarbeitern.

Zum heutigen Zeitpunkt gibt es nahezu 3000 geprüfte homöopathische Arzneimittel. Geprüft heißt: Gesunde Menschen nehmen ein ihnen nicht bekanntes homöopathisches Arzneimittel einen bestimmten Zeitraum lange ein. Die Symptome, die diese Menschen entwickeln, werden genauestens aufgeschrieben – ein Arzneimittelbild entsteht. Eine Arzneimittelprüfung unterliegt strengsten Richtlinien und darf nur von Ärzten durchgeführt werden.

Die Ausgangsstoffe für die Arzneimittel kommen überwiegend aus drei Bereichen:

  • Mineralien
  • Pflanzen
  • Tiere
Home Kontakt Impressum Anfahrt Links Sitemap



© 2006 Heilpraktikerin Renate Weininger-Fischer - Klassische Homöopathie und Naturheilverfahren